AUSWAHL REFERENZEN

INNOVATIVE BAULÖSUNGEN

Erfahren Sie mehr über unsere aktuellen Projekte im Bereich Geotechnik und Tunnelbau. Wir leiten nationale und internationale Projekte und lösen schwierige Bauvorhaben – Ergebnisse, die sich sehen lassen können:

TUNNEL UNTERHALB DES ROSENSTEINPARKS IN STUTTGART
ROSENSTEINTUNNEL

Das neue Straßenbauprojekt umfasst die Herstellung des 1,3 km langen Rosensteintunnels unterhalb des Rosensteinparks und Teilen des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma.

Hierfür sind die folgenden Maßnahmen notwendig: Bergmännischer Vortrieb in Spitzbetonbauweise; Herstellung der 3. Rohre Leuzetunnel und des Kurztunnels (insgesamt ca. 400 m Tunnel in offener Bauweise) zur Entflechtung der Verkehrsströme am Verkehrsknotenpunkt am Leuze; Aufrechterhaltung des Verkehrs der B10 und der B14 während der Bauzeit; Rückbau und Erneuerung der Betriebstechnik im Bestandstunnel, Tiefe Baugruben, Bauen im Stuttgarter Mineralwasserschutzgebiet, Grundwassermonitoring.

HIC wurde seitens des Tiefbauamts der Landeshauptstadt Stuttgart mit der Bauoberleitung und Terminsteuerung im Zuge der Bauausführung beauftragt.

Rosensteinparks
UNTER- UND OBERIRDISCHE STRASSENBAHNLINIE
KOMBILÖSUNG

In der Karlsruher Innenstadt wird derzeit eine faszinierende Vision in die Wirklichkeit umgesetzt. Mit der sogenannten Kombilösung wird die bisherige Straßenbahnlinie in der Fußgängerzone unter die Erde verlegt und in der Kriegsstraße entsteht für den Durchgangsverkehr ein Straßentunnel mit darüber liegender, neuer oberirdischer Straßenbahntrasse. Hierzu ist der Bau eines 2,4 km langen Stadtbahntunnels in der Kaiserstraße mit 1 km langem Südabzweig in der Ettlinger Straße erforderlich sowie die Herstellung von insgesamt 7 unterirdischen Haltestellen. Es sind tiefe Baugruben in grundwasserführenden Sanden und Kiesen in innerstädtischem Umfeld auszuführen. Die Baugrubensicherung erfolgt durch Bohrpfahl- bzw. Schlitzwände, die Sohlabdichtung durch Düsenstrahlsohlen, die mittels GEWI-Pfähle rückverankert werden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse erfolgt die Herstellung der Haltestellen in der Deckelbauweise. Eine wichtige Aufgabe hierbei ist die Sicherung von unmittelbar angrenzenden Nachbargebäuden, z.T. mit historischer Fassade. Dies wird mit Hilfe eines umfangreichen Monitoring-Programms überwacht, z.T. sind Zusatzmaßnahmen, wie z.B. Hebungsinjektionen vorgesehen. Der Tunnelvortrieb wird mittels Einsatz eines Hydroschildes mit einem Bohrdurchmesser von 9,40 m ausgeführt.

Dr. Holzhäuser ist beim Projekt Kombilösung als Geotechnischer Prüfer im Auftrag der technischen Aufsichtsbehörde (TAB: Regierungspräsidium Stuttgart) tätig. Bauherr ist die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (KASIG).

EINSTURZSTELLE DES HISTORISCHEN ARCHIVS
STADTARCHIV KÖLN

Am 03.03.2009 ist das am Waidmarkt im Kölner Severinsviertel liegende Historische Archiv der Stadt Köln vermutlich auf Grund einer Havarie des im Zuge der neuen Nord-Süd-Stadtbahn im Bau befindlichen Gleiswechsel-Bauwerks Waidmarkt komplett eingestürzt. Neben dem Verlust von zwei Menschenleben und weitreichenden Gebäudeschäden wurden Kulturgüter europäischen Rangs verloren oder beschädigt. Zur Bergung der unter dem Grundwasser liegenden Archivalien wurde im Auftrag der Stadt Köln im Einsturztrichter des Historischen Archivs eine 12 Meter tiefe Bergungsbaugrube hergestellt, die durch eine überschnittene Bohrpfahlwand und eine massive Aussteifungskonstruktion mit nachspannbaren Steifen gesichert ist. Diese Baugrube war aufgrund der Lage im Einsturztrichter unmittelbar neben der rund 26 m tiefen Schlitzwandbaugrube des Gleiswechsel-Bauwerks unter besonders schwierigen Randbedingungen herzustellen.

HIC wurde seitens der Stadt Köln mit der Örtlichen Bauüberwachung und der Bauoberleitung für die Baumaßnahme ‘Bergungsbaugrube‘ beauftragt.

EISENBAHNTUNNEL UNTER DEM HELSINKI-VANTAA FLUGHAFEN
HELSINKI

In Helsinki wird derzeit mit dem Projekt ‘New Ring Rail Line‘ der Helsinki-Vantaa Flughafen an das bestehende Stadtbahnnetz der finnischen Hauptstadt angeschlossen. Hierzu ist der Neubau eines 8 km langen zweiröhrigen Eisenbahntunnels mit einem Ausbruchsquerschnitt von jeweils 59 m² und einer unterirdischen Station unterhalb des Helsinki-Vantaa Flughafens erforderlich. Der Tunnel unterquert die Flughafengebäude, das Vorfeld sowie die Start- und Landebahn. Der Baugrund besteht überwiegend aus hartem massivem Granit und Gneiss bei einer Überdeckung von ca. 25 m bis 30 m. Während der Vortriebsarbeiten, die im Sprengvortrieb ausgeführt wurden, gelangte glykolhaltiges Enteisungsmittel vom Flughafenvorfeld über das Grundwasser in den neuen Tunnel.

HIC ist als Tunnelbau-Berater für VR Track Oy tätig, die bei diesem Projekt der technische Berater der finnischen Eisenbahn sind. HIC hat dauerhafte Lösungen für die Gebirgssicherung und zum Schutz der Tunneleinbauten gegen den korrosiven Einfluss und die Geruchsbeeinträchtigung infolge des glykolhaltigen Grundwassers entwickelt und hierzu die Ausführungsplanung erstellt.

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